Montag, 6. August 2007

Veranstaltungshinweis: 2. Fundraisingtag Berlin / Brandenburg

Die SPENDENAGENTUR organisiert gemeinsam mit dem Veranstalter FH Brandenburg und dem Kooperationspartner, dem Deutschen Fundraising Verband der Fundraisingakademie, den 2. Fundraisingtag Berlin / Brandenburg am 30.August 2007 an der FH Brandenburg/Havel. Er wendet sich an alle im gemeinnützigen Bereich tätigen Personen und Organisationen.

Vorträge und Workshops kompetenter Referenten werden, konkretes und praktisches Wissen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis zum Thema Spendenmarketing und Sponsoring vermitteln. Auch für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch ist genügend Platz. Veranstalter sind die FH Brandenburg in Kooperation mit dem Deutschen Fundraising Verband. Erwartet werden 150 Teilnehmer.

Besonders hervorzuheben sind die Workshops von Susanne Reuter, Organisationsberaterin aus Aachen, zum Thema "Erbschaftsfundraising: Faltblatt, Broschüre, Info-Veranstaltungen - und was dann?", von Klaus Heil, demnächst Fundraiser für das Bistum Hildesheim und früher Caritas Frankfurt zum Thema "Institutional Readiness – mit dem Fundraising-Kontrakt zum Fundraising-Budget" und unser Gast aus der Schweiz: Barbara Crole, die in Ihrem Workshop über Ihre Erfolge mit Upgrading-Strategien per Mailing berichtet.

Das Programm ist nicht kostenfrei, aber durch eine Reihe von Sponsoren bis zum 8. August 2007 noch vergünstigt zu buchen. Inhalt sind dann zwei Workshops, drei Praxisvorträge, Downloads zu allen Workshops und Vorträgen und selbstverständlich auch die Tagungsverpflegung incl. Mittagessen.

Detaillierte Informationen erhlaten Sie unter: http://www.fundraisingtag-bb.de

Veranstalter und Organisatoren DIE SPENDENAGENTUR, FH Brandenburg, Deutsche Fundraising Verband

Donnerstag, 19. Juli 2007

Erstes Fernstudien-Modul: Marktforschung im Kulturmarketing

Die bbw Akademie bietet in Kooperation mit der bbw Hochschule neue wissenschaftliche betriebswirtschaftliche und berufsbegleitende Weiterbildung für Kulturschaffende an

Gründliche Marktanalysen sind auch für Kulturbetriebe ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Mit dem neuen Lernmodul der bbw Akademie Berlin können sich Interessenten aus dem Kulturbereich mit der Marktforschung theoretisch und praktisch, fallorientiert und (kultur-)betriebswirtschaftlich auseinandersetzen. Die Teilnehmer beschäftigen sich in dem Kurs auf wissenschaftlichem Niveau mit dem Kulturbetrieb als Teil eines komplexen aber analysierbaren Marktes. Sie lernen die notwendigen statistischen Instrumente und Methoden kennen und anwenden.
Das Weiterbildungsangebot arbeitet mit schriftlichen Studienunterlagen zum Selbststudium (Fernstudienbriefe des Hochschulverbundes Distance Learning).
Das Selbststudium wird über eine Internet-Lernplattform unterstützt und betreut. Zwei Workshops (Freitagnachmittag/Samstag) in der bbw Akademie in Berlin begleiten das wissenschaftliche Selbststudium und dienen erst der Vorbereitung und am Ende der Auswertung eines geeigneten Marktforschungsprojektes unter Anleitung der Hochschuldozentin.

Der erste Kursdurchgang beginnt am 22. Oktober 2007. Er dauert drei Monate und kostet 750,00 EUR. Das Modul kann mit einem bbw-Zertifikat abgeschlossen werden.
Als Zielgruppe sollen Kulturschaffende mit Berufserfahrungen sowie Fach- und Führungskräfte aus Kulturbetrieben angesprochen werden.

Weitere Fernstudienmodule zum Kulturmarketing befinden sich in Vorbereitung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der bbw Akademie

Mittwoch, 27. Juni 2007

Preis für Online-Studiengänge

Berufsbegleitende Online-Studiengänge mit Preis für „Exzellenz in der Lehre“ ausgezeichnet

Am 22. Juni 2007 erhielt Prof. Dr. Petra Gromann vom Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda in Wiesbaden einen Anerkennungspreis für „Exzellenz in der Lehre“ den Händen von Wissenschaftsminister Udo Corts.

Im Wettbewerb um hervorragende Hochschullehre hatten 47 Bewerber Anträge eingereicht; die Jury hat zehn Projekte ausgezeichnet. „Hervorragende Lehre gehört zu den Grundlagen für ein erfolgreiches Studium und damit nicht zuletzt auch für den beruflichen Werdegang der Absolventen“, hob Minister Corts hervor. „Die Preisträger zeigen mit ihren Projekten, welches Innovationspotenzial in den hessischen Hochschulen steckt.“

Prof. Dr. Petra Gromann erhielt zusammen mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Monika Alisch sowie Kollegen von der Fachhochschule Wiesbaden, Prof. Dr. Michael May und Prof.Dr. Reinhard Peukert einen der vier mit jeweils 20.000 Euro dotierten Anerkennungspreise.

Petra Gromann leitet die Fernstudiengänge basa-online (Bachelor-Fernstudiengang Soziale Arbeit) und maps-online Schwerpunkt Gemeindepsychiatrie (Master-Fernstudiengang Soziale Arbeit), Frau Prof.Dr. Monika Alisch den maps-online Schwerpunkt Sozialraumentwicklung und –organisation. Prof. Dr. Michael May und Prof. Dr. Reinhard Peukert sind die entsprechenden Projektleiter von maps-online an der FH Wiesbaden. Sie erhielten den Preis für die Entwicklung, Implementierung und Durchführung dieser berufsbegleitenden und in Präsenzveranstaltungen wie in einer Lernplattform im Internet durchgeführten Studiengänge. „Blended learning“ verbindet die Flexibilität von elektronischem Lernen mit den Vorteilen von Präsenz-Veranstaltungen. Hier handele es sich um eine besondere zukunftsträchtige Pionierleistung, welche die Fachbereiche beider Hochschulen entscheidend aufwerte, so die Jury in ihrer Begründung.

Mit ihrem didaktischen Konzept von berufsbegleitendem Lernen sind die beiden Studiengänge besonders für die Hochschulbildung von Frauen von Bedeutung, die so Beruf, Familie und Studium vereinbaren können. Informationen zu den ausgezeichneten Studiengängen sind unter www.basa-online.de und www.social-maps.de zu finden.

Mit einer maximalen Fördersumme von 375.000 Euro ist der hessische Preis „Exzellenz in der Lehre“ die höchstdotierte Ehrung dieser Art in Deutschland. Für die künftig jährlich zu verleihende Auszeichnung hat Minister Corts Preisgelder von 250.000 Euro zur Verfügung gestellt; hinzu kommen weitere 125.000 Euro von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Freitag, 15. Juni 2007

2. HDL-Fachtagung fand großen Zuspruch

Erstes Fazit und Impressionen der Tagung zum Thema Erfolgsfaktor Didaktik in Fernstudium und Weiterbildung

Auch die 2. Fachtagung des Hochschulverbundes Distance Learning am 13. Juni 2007 war mit 35 angemeldeten Teilnehmern gut besucht. Diese kleine und gerade deshalb sehr kommunikative Tagung fand in bewährter Manier organisiert auf dem Campus der FH Brandenburg statt.

Die per Call for Papers angemeldeten Vorträge widmeten sich den sehr unterschiedlichen Facetten des Themas „Erfolgsfaktor Didaktik in Fernstudium & Weiterbildung“.

Der tags zuvor frisch zum neuen Vorsitzenden des HDL gewählte Präsident der FH Brandenburg, Herr Dr. Hans Georg Helmstädter, eröffnete die Vortragsreihe mit der Behandlung der Frage, ob denn Weiterbildung und Fernstudium in Zeiten des Bologna-Prozesses in einer globalisierten Welt vielversprechende Geschäftsfelder der Hochschulen seien.

Die Vormittagssitzung wurde dann fortgesetzt von Herrn Prof. Nullmeier (FHTW Berlin), der sich mit Rückgriffen auf Vordenker von der Antike bis heute den Ansätzen veränderten Lernens in unserer Wissensgesellschaft widmete. Frau Prof Blin (HS Zittau/Görlitz) schließlich brach eine Lanze für die konstruktivistische Didaktik als Voraussetzung für selbstgesteuertes Lernen.

In der erstmals auf dieser Tagung genutzten Form der Homegroups konnte anschließend, von AWW-Mitarbeiterinnen moderiert, nach einer kurzen Vorstellungsrunde in den bunt zusammengewürfelten drei Gruppen über die in den Vorträgen angerissenen Themen geredet aber auch heiß gestritten werden. Die Gespräche brachen in der folgenden Mittagspause in der Mensa der Hochschule nicht ab.

In den zwei Nachmittagssessionen ging es dann um praktische Didaktik-Beispiele in Fernstudium und Weiterbildung. Die Herren Dr. Helmut Keller und Ulrich Iberer (beide Pädagogische FH Ludwigsburg) berichteten zunächst über didaktische Erfolgsfaktoren im berufsbegleitenden Masterstudiengang Bildungsmanagement, gefolgt von Herrn Sexauer (Universität Karlsruhe), der Ergebnisse didaktischer Neuerungen in der Online-Lehrerfortbildung vorstellte. Die zweite Runde der Homegroups mit Kaffee und Kuchen setzte die Diskussion zu eigenen Erfahrungen der Teilnehmer in fast schon familiärer Atmosphäre fort.

Die abschließende Nachmittagssitzung eröffnete Frau Sahler (HS Fulda) mit der Erläuterung der Parameter erfolgreicher Online-Lehre, hier an Beispielen von Studiengängen der Sozialen Arbeit. Herr Prof. Edlich (TFH Berlin) schloss den Reigen der sehr interessanten und anregenden Darstellungen, mit seinen Visionen neuer Tools im Online-Lernen im Reich der beeindruckenden Vielfalt von Community Aspekten und dem web 2.0.

Frau Dr. Strauß, Geschäftsführerin der veranstaltenden AWW e. V., die durch den gesamten Tag geführt hatte, beschloss schließlich wie geplant gegen 17 Uhr, mit einem Dank an alle Beteiligten die 2. HDL-Fachtagung und wünschte allen mit: „Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen zur 3. HDL-Fachtagung 2008.“ eine angenehme Heimreise.

Die ersten spontanen Reaktionen der abreisenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren durchweg positiv.

Um ein Gefühl für und einen bildlichen Eindruck von den Referenten und den regen Begegnungen auf der Tagung zu erhalten, wurden bereits einige Impressionen auf der Tagungswebseite zur Ansicht geladen: Impressionen der HDL-Fachtagung 2007

Die Ergebnisse der Veranstaltung werden – wie im vorigen Jahr – in der HDL-Schriftenreihe zu Fernstudium und Weiterbildung in Kürze veröffentlicht und können dann auch von der entsprechenden Website heruntergeladen werden.

Mittwoch, 13. Juni 2007

6. HDL-Vollversammlung

Positive Bilanz und Neuwahl des Vorstandes

Die jährliche Vollversammlung des Hochschulverbundes Distance Learning, diesmal die sechste, fand am 12. Juni 2007, auf dem Campus der Fachhochschule in Brandenburg im Rittersaal statt.

Bei der Rechenschaftslegung über die Arbeit der Service-Agentur des HDL, die als Abteilung der AWW e. V. organisiert ist, konnte eine im Wesentlichen positive Bilanz gezogen werden. Allerdings musste festgestellt werden, dass es durch die generelle Umstellung aller Studienangebote der Mitgliedshochschulen auf Bachelor und Master und die damit verbundene Spezialisierung und Profilierung der lokalen Angebote zu Umsatzeinbußen bei dem Verkauf der Studienmaterialien gegenüber dem Vorjahr gekommen ist. In einer konstruktiven und offenen Diskussion wurden erste Hinweise zur weiteren Verbesserung der Kundenbindung gegeben. In einem Workshop der Fernstudienprofis der HDL-Mitglieder sollen im Herbst Vorschläge für neue strategische Entwicklungen diskutiert und vor geschlagen werden.

Durch die Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden der HDL-Vollversammlung, Herrn Prof. Dr. Rainer Janisch, in den Ruhestand wurde auch eine Neuwahl des Vorstandes notwendig. Die Versammlung dankte Herr Janisch für seine engagierte und konstruktive Arbeit insbesondere auch für die erfolgreiche Überführung des FVL in den HDL. Bei der anschließenden Wahl wurde Herr Dr. Hans Georg Helmstädter, seit 1. April 2007 neuer Präsident der FH Brandenburg, auch im Amt des Vorsitzenden der Vollversammlung des HDL als Nachfolger von Prof Janisch einstimmig gewählt. Als sein Stellvertreter wurde Herr Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident der FH Braunschweig / Wolfenbüttel, ebenfalls einstimmig, wiedergewählt.

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